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Die Steelers zurück beim BVB in Deutschland

Pittsburgh Steelers Spieler zu Besuch bei Borussia Dortmund und auf Flag-Football-Mission!

Kürzlich war es wieder Zeit für ein echtes schwarz-gelbes Aufeinandertreffen in Deutschland! Die Pittsburgh Steelers waren zum zweiten Mal zu Gast beim Bundesligisten Borussia Dortmund und haben zusätzlich erneut ein Flag Football Camp in Düsseldorf veranstaltet.

Mit von der Partie war wie schon im letzten Jahr der in Deutschland geborene Linebacker Julius Welschof. Außerdem war Long Snapper Christian Kuntz am Start, für den der Trip gleichzeitig die Deutschlandpremiere bedeutete.

Nachwuchsförderung geht in die nächste Runde

Als Teil des Global Market Programs der NFL haben die Steelers die Möglichkeit, sich aktiv an der Entwicklung des American Football hierzulande zu beteiligen und diese Chance nutzen die Steelers konsequent.

Den Auftakt machte der Freitag im Düsseldorfer Arena-Sportpark: Dort fand bereits zum zweiten Mal in Deutschland das hauseigene Flag Football Camp statt. Bei bestem Frühlingswetter gingen rund 80 Kinder unterschiedlicher Altersklassen an den Start. In verschiedenen *Übungen konnten sie ihr Können zeigen und gleichzeitig jede Menge neues Wissen aufsaugen.

Angeführt von Flag-Football-Nationalspielerin Mona Stevens und unterstützt von den beiden Steelers-Profis, verwandelte sich der Platz schnell in ein kleines NFL-Trainingsgelände. Nach mehreren Übungsstationen, einem Sprintduell der Kids gegen Julius Welschof sowie unzähligen Fotos und Autogrammen war klar: Hier gehen sowohl Kinder als auch Coaches mit einem breiten Grinsen vom Feld.

Für Julius Welschof war es ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern: "Das ist bereits das zweite Flag Camp, das ich mit den Steelers in Deutschland begleiten durfte", erklärte Welschof. "Es ist unglaublich zu sehen, wie sehr der Sport in den letzten Jahren gewachsen ist. Es macht einfach riesigen Spaß, den Kids das Spiel näherzubringen."

Für den gebürtigen Pittsburgher Christian Kuntz war es hingegen die erste Begegnung mit der deutschen Football-Kultur – und die hat Eindruck hinterlassen: "Es ist großartig zu sehen, wie Football auf der ganzen Welt gespielt wird, und es ist eine echte Ehre, dabei zu helfen, den Sport weiter wachsen zu lassen", sagte Kuntz. "Ich war vorher noch nie in Deutschland und wusste nicht genau, was mich erwartet, aber die Kids hier haben einen unglaublichen Ehrgeiz, das Spiel zu lernen."

The Pittsburgh Steelers held a flag football clinic in Düsseldorf led by Christian Kuntz, Julius Welschof and German National flag football player Mona Stevens for over 80 local boys and girls

Ein Blick hinter die Kulissen des BVB

Von Düsseldorf ging es am Samstag weiter nach Dortmund, denn die Steelers waren zum Spieltag zu Gast beim Revierclub. Seit April 2025 verbindet den Ballspielverein Borussia 09 und die Pittsburgh Steelers eine offizielle Partnerschaft, die darauf abzielt, die Präsenz beider Traditionsklubs in den jeweiligen Märkten durch gemeinsame Aktionen und Fan-Initiativen weiter auszubauen.

Der Besuch bei den Borussen startete standesgemäß mit einer Tour über das Trainingsgelände. Mit dabei natürlich ein Pflichtstopp am Imbissstand inklusive Bratwurst im Brötchen, um Christian Kuntz die volle Portion Bundesliga- und Deutschland-Erlebnis zu servieren.

Ein echtes Highlight wartete anschließend mit dem Besuch im BVB-Footbonauten, einer Hightech-Anlage, mit der Spieler ihre Reaktionsfähigkeit und Passgenauigkeit testen können. Auch wenn Christian Kuntz beim präzisen Snap eines Footballs kaum zu übertreffen ist, war der Footbonaut dennoch eine ganz andere Herausforderung. Dennoch hielt er erstaunlich gut mit Julius Welschof mit, der dank seines Besuchs im Vorjahr und seiner fußballerischen Vergangenheit einen kleinen Vorsprung mitbrachte.

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Gänsehautmomente im Signal Iduna Park

Was bei einem Besuch in Dortmund natürlich nicht fehlen darf, ist ein Spiel in den ehrwürdigen Hallen des Signal Iduna Parks. Für unseren Special-Team-Spieler Christian Kuntz war es damit nicht nur der erste Besuch in Deutschland, sondern auch das erste Live-Erlebnis eines Profi-Fußballspiels in Deutschland. Beim Duell des gelb-schwarzen Bundesligisten gegen den HSV bekam die Steelers-Delegation direkt das volle Programm geboten, gekrönt von einem späten Comeback-Sieg des BVB.

Vor dem Anpfiff ging es für die Steelers-Stars zunächst auf Zeitreise durch die Vereinsgeschichte: Im BVB-Museum tauchten sie tief in die Historie des Klubs ein, bevor eine exklusive Tour durch den noch leeren Signal Iduna Park folgte. Kurz vor Spielstart wartete dann aber das eigentliche Highlight: Es ging runter an den Spielfeldrand, mit perfektem Blick auf die wohl berühmteste Tribüne Europas, die Gelbe Wand.

"Ich habe schon viel über Dortmund und die Stadionatmosphäre gehört, aber man versteht es wirklich erst, wenn man es selbst erlebt", sagte Kuntz. "Es ist einfach beeindruckend, ein Sportevent zu sehen, bei dem alles in Schwarz und Gelb getaucht ist."

Auch Julius Welschof, dessen Fanherz als gebürtiger Bayer eigentlich einem anderen Verein gehört, zeigte sich begeistert: "Wir konnten vorher viel über den Club und seine Geschichte lernen und dann noch dieses Comeback von Dortmund erleben", so Welschof. "Ein wirklich unglaublicher Abend."

Nach dem Spiel hatten sie außerdem die Möglichkeit, BVB-Spieler wie Karim Adeyemi persönlich zum Sieg zu beglückwünschen und mit ihnen das Trikot zu tauschen. Somit sind alle perfekt für weitere schwarz-gelbe Treffen ausgestattet – und eine schöne Erinnerung an den Trip nach Dortmund!

Damit ging ein weiterer erfolgreicher Besuch in Dortmund zu Ende.

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