Die Pittsburgh Steelers haben Quarterback Aaron Rodgers für ein weiteres Jahr verpflichtet.
Rodgers hatte ursprünglich 2025 als Free Agent bei den Steelers unterschrieben und geht nun in seine zweite Saison in Schwarz und Gold. In der Saison 2025 stand er in allen 16 Spielen, in denen er zum Einsatz kam, als Starter auf dem Feld und verpasste verletzungsbedingt lediglich eine Partie. Dabei brachte er 327 von 498 Pässen für 3.322 Yards und 24 Touchdowns an den Mann und hatte dabei nur sieben Interceptions.
Rodgers geht 2026 in seine 22. NFL-Saison, nachdem er 2005 im NFL Draft in der ersten Runde von den Green Bay Packers ausgewählt wurde.
In den letzten 21 NFL-Saisons absolvierte er 264 Spiele, davon 257 als Starter. Dabei kommt er auf 5.696 von 8.743 erfolgreichen Pässen für 66.274 Yards und 527 Touchdowns. Rodgers wurde in seiner bisherigen Karriere viermal zum MVP gewählt und steht damit hinter Peyton Manning (fünf Auszeichnungen) an der Spitze der am häufigsten ausgezeichneten Spieler in dieser Kategorie. Der wohl erfolgreichste Moment seiner Karriere war der Sieg des Super Bowl XLV, in dem er gegen die Steelers 24 von 39 Pässen für 304 Yards und drei Touchdowns anbrachte.

Rodgers gehört in nahezu allen wichtigen Passing-Kategorien zu den Top 10 der NFL-Geschichte. Er rangiert unter anderem auf Platz vier bei Passing Touchdowns (527) und auf Platz fünf bei Passing Yards (66.274). Sein Karriere-Passer-Rating von 102,2 ist der höchste Wert in der NFL-Geschichte und wird lediglich von Lamar Jackson geteilt. Darüber hinaus ist Rodgers der einzige Quarterback der NFL-Geschichte mit mindestens 55.000 Passing Yards und 3.000 Rushing Yards.
Die Coaches in Pittsburgh loben vor allem Rodgers außergewöhnliches Spielverständnis und seine Präsenz innerhalb der Offense. "Er ist extrem fokussiert und voll bei der Sache", sagte Quarterback Coach Tom Arth, der 2006 in Green Bay kurzzeitig Teamkollege von Rodgers war.
"Er ist ein unglaublich ehrgeiziger Spieler, aber er hat auch so viel Freude am Spiel. Er spielt Football, als wäre er immer noch ein zehnjähriger Junge, der im Hinterhof herumläuft. Sein Football-IQ ist außergewöhnlich. Was er während und zwischen den Plays wahrnimmt und verarbeitet, ist wirklich beeindruckend. Es gibt nicht viele Spieler, die das auf diesem Niveau können."

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