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5 Gründe, warum Cam Heyward eine Steelers-Legende ist

Großer Kerl mit riesengroßem Herzen – wenn man Steelers-Verteidiger Cameron Heyward in einem Satz beschreiben mĂŒsste, wĂ€re das wohl die Antwort. Mit unvergleichlicher Power dominiert der Defensive Tackle seit Jahren die Gegner der Steelers. Und mit mindestens genauso viel Energie engagiert er sich sozial in seiner Heimatstadt.

Hier liest du, warum Cam Heyward in Pittsburgh einfach nicht zu ersetzen ist.

1. Er ist die rechte Hand von Mike Tomlin

Cameron Heyward ist einer der erfahrensten Spieler bei den Steelers. Keiner trĂ€gt lĂ€nger das schwarz-goldene Trikot – und nur einer (Tyson Alualu, 13 Saisons) ist lĂ€nger in der NFL aktiv. 2022 hat Heyward seine zwölfte Saison in Pittsburgh gespielt. Seine acht Spielzeiten als MannschaftskapitĂ€n unterstreichen, wie wichtig er fĂŒr Head Coach Mike Tomlin ist. Nach dem letzten Spieltag 2022 betonte dieser auf der Pressekonferenz, warum der Verteidiger fĂŒr das Team so ungemein wertvoll sei:

"Er ist ein besonderer Spieler, weil er eine außergewöhnliche Herangehensweise hat. Er ist absolut bodenstĂ€ndig, arbeitet immer hart und hĂ€lt nichts fĂŒr selbstverstĂ€ndlich." Damit ist Heyward Vorbild fĂŒr viele seiner Mitspieler. Er lebt gerade den JĂŒngeren im Team vor, wie sich ein Footballprofi verhĂ€lt.

Pittsburgh Steelers defensive tackle Cameron Heyward (97) and Pittsburgh Steelers head coach Mike Tomlin during a regular season game between the Pittsburgh Steelers and the Baltimore Ravens, Sunday, Jan. 1, 2023 in Baltimore, MD. The Steelers defeated the Ravens 16-13. (Abigail Dean / Pittsburgh Steelers)

Eine WertschĂ€tzung, die auf Gegenseitigkeit beruht. Im GesprĂ€ch mit NFL-Reporter Dave Dameshek verriet Heyward jĂŒngst, dass Tomlin immer einen Weg fĂ€nde, ihn und alle anderen Spieler auf wieder und wieder neue Weise zu motivieren. Das sei beileibe kein einfacher Job, so der Defensive Lineman:

"Es braucht viel Ehrlichkeit. Wir Spieler lieben das. Und seine Co-Trainer lieben es ebenfalls. Wir können uns wirklich glĂŒcklich schĂ€tzen, so einen Trainer zu haben."

Mike Tomlin, der sich als Defensiv-Trainer im College und der NFL seine ersten Sporen verdiente, zĂ€hlt auf Heyward. Und dieser schwört auf Tomlin und seine SprĂŒche:

"Am liebsten mag ich es, wenn er vor einem Spiel sagt, dass wir nicht blinzeln dĂŒrfen – sonst schneidet er uns die Augenlider ab", so Heyward. "FĂŒr mich bedeutet das, dass man sich komplett konzentrieren muss und sich von nichts ablenken lassen darf."

2. Mit konstanten Top-Leistungen wurde er zum Pro Bowler

Der 33-JĂ€hrige ist einer der bestĂ€ndigsten Verteidiger der NFL. Mit Ausnahme der Saison 2016, als er wegen einer schweren Brustmuskelverletzung nur sieben Spiele absolvierte, stand Heyward fast immer auf dem Platz. In 183 Spielen hat er ĂŒber die Jahre 78,5 Sacks angehĂ€uft, die zweitmeisten in der Geschichte der Pittsburgh Steelers. Lediglich die Franchise-Legende James Harrison hat mehr.

Pittsburgh Steelers defensive tackle Cameron Heyward (97) and Pittsburgh Steelers linebacker Robert Spillane (41) during a regular season game between the Pittsburgh Steelers and the Las Vegas Raiders, Saturday, Dec. 24, 2022 in Pittsburgh, PA. The Steelers beat the Raiders 13-10. (Karl Roser / Pittsburgh Steelers)

Mit seinen 614 Tackles ist er der siebtbeste NFL-Spieler aller Zeiten auf seiner Position. Auch seine 46 geblockten PĂ€sse und seine acht forcierten Fumbles können sich sehen lassen. Im Vorfeld der vergangenen Saison lobte ihn der Journalist Ben Linsey (Pro Football Focus) fĂŒr seine gleichermaßen starke Spielweise gegen das Pass- und Laufspiel.

Gute Leistungen fĂŒhren zu Auszeichnungen – und davon hat Heyward reichlich erhalten. Sechsmal wurde er von Trainern, Mitspielern und Fans in den Pro Bowl, das All-Star-Spiel der NFL, gewĂ€hlt. Und dreimal machte ihn die Presse in der renommierten Wahl der Nachrichtenagentur AP zum First-Team All-Pro.

Pittsburgh Steelers safety Minkah Fitzpatrick (39) and Pittsburgh Steelers defensive tackle Cameron Heyward (97) during practice at Allegiant Stadium before the 2023 Pro Bowl, Saturday, Feb. 4, 2023 in Las Vegas, NV. (Abigail Dean / Pittsburgh Steelers)

3. Er ist fĂŒr seine Mitspieler eine Vaterfigur

Cameron Heyward hat ein Herz aus Gold. Als er 2021 erfuhr, dass Rookie Najee Harris keinen Weihnachtsbaum in seiner damals wohl noch spĂ€rlich eingerichteten Wohnung in Pittsburgh hatte, organisierte er dem Running Back kurzer Hand einen – fĂŒr etwas mehr GefĂŒhl von Zuhause in einer fremden neuen Stadt. Heyward ließ den Baum per Lieferdienst an Harris schicken, damit der ihn dekorieren und besinnliche Weihnachtsfotos an Heyward und Head Coach Mike Tomlin schicken konnte.

Das ist nur einer von vielen Beweisen, wie wichtig Heyward seine Mitmenschen sind. Kaum ein Spieler im Pittsburgh-Kader wird keine Geschichte erzĂ€hlen können, wie ihm der Routinier geholfen hat. Cam Heyward ist eine Vaterfigur fĂŒr die Jungen im Kader und eine wichtige Vertrauensperson fĂŒr die Älteren.

4. Einmal Pittsburgh, immer Pittsburgh

Cam Heywards Football-Karriere ist auf vielschichtige Weise mit der Stadt Pittsburgh verknĂŒpft. Sein Vater, der 2006 verstorbene NFL Running Back Craig Heyward, hat fĂŒr die University of Pittsburgh Football gespielt. In Pittsburgh haben sich seine Eltern kennengelernt und hier wurde Cameron 1989 geboren.

Sein jĂŒngerer Bruder Connor spielt als Tight End seit 2022 ebenfalls fĂŒr die Steelers. Als dieser am 13. Spieltag in Atlanta gegen die Falcons seinen ersten NFL-Touchdown erzielte, war das fĂŒr die Familie Heyward in mehrfacher Hinsicht emotional. Vater Craig hatte dort von 1994 bis 1996 fĂŒr die Falcons gespielt und liegt in Atlanta begraben. Vor dem Spiel hatten die zwei Söhne das Grab ihres Vaters besucht. Craig Heywards Spitzname war ĂŒbrigens "Ironhead" – auf Deutsch Eisenkopf. Kein Wunder also, dass seine Söhne eines Tages bei den Steelers mit ihrem Stahlbau-Image landen wĂŒrden.

5. Er kĂŒmmert sich um benachteiligte Jugendliche

Cam Heyward wurde von den Steelers bereits zum fĂŒnften Mal fĂŒr den Walter Payton Man of the Year Award vorgeschlagen. Die Auszeichnung wird pro Saison an einen NFL-Spieler fĂŒr dessen herausragendes soziales Engagement vergeben. Auch wenn er den Award noch nicht gewinnen konnte, ist sein soziales Engagement bemerkenswert.

Dank seiner Charity-Aktion "Craig's Closet" gibt es in Pittsburgh an mehreren Standorten kostenlose AnzĂŒge fĂŒr bedĂŒrftige High-School-SchĂŒler. Im Rahmen seiner Stiftung "The Heyward House" unterstĂŒtzt er den Kampf gegen Krebs. Er hilft hungrigen Kindern und er engagiert sich an Schulen, um Lehrern bei ihrer Arbeit unter die Arme zu greifen.

Pittsburgh Steelers defensive tackle Cameron Heyward (97) helps to paint a little library and reads to kids during Cam’s Kindness Week, Tuesday, Sept. 27, 2022. (Abigail Dean / Pittsburgh Steelers)

Seine neueste Initiative ist die "Cam's Kindness Week". In dieser Woche versucht er weitere gemeinnĂŒtzige Veranstaltungen zu fördern – und zwar zusammen mit den Pittsburgh Steelers:

"In unserer Welt versuchen wir uns stĂ€ndig niederzumachen, anstatt uns gegenseitig zu unterstĂŒtzen. Ich wollte, dass alle dabei sind, meine BrĂŒder im Team, meine Familie, meine Freunde, mein Umfeld", so Heyward. "Wir alle können Einfluss auf unsere Gesellschaft nehmen. Wir mĂŒssen nur alle zusammenarbeiten."

Pittsburgh Steelers defensive tackle Cameron Heyward (97) wears a Steel City t-shirt on Tuesday, Nov. 1, 2022 in Pittsburgh, PA. (Taylor Ollason / Pittsburgh Steelers)

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